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    20 Jahre selbstligierende Brackets - Grund genug für ein außergewöhnliches Treffen!

    Das war eine Starbesetzung: Anläßlich des Jubiläums trafen Dr. Dwight D. Damon himself (Namensgeber des Damon-Brackets) und ein weiteres amerikanisches Damon-Urgestein, Dr. Alan Bagden, in München die deutschen Damon Experten Dr. Elizabeth Menzel & Dres. Weinsheimer-Harms aus Berlin zum Jubiläum. Thema: Rückblick & Chancen - 20 Jahre Passiv-selbstligierende Brackets.

    Vom 16. – 17. Oktober 2015 in München trafen sich alle, die bei Ormco einen großen Namen haben. Mit dabei natürlich unsere Kieferorthopäden aus Berlin, Familie Weinsheimer-Harms. Alle drei sind langjährige Damonanwender der ersten Stunde und u.a. Mitbegründer der Deutschen Damon-Gesellschaft e.V.

    Das selbstligierende Bracket-System feierte sein 20-jähriges Jubiläum. Die Kieferorthopäden in den Gropiuspassagen sind einige der wenigen Kieferorthopäden, die schon seit der ersten Stunde dabei sind.

    Das Seminar in München war nicht nur außergewöhnlich wegen der Starbesetzung, auch die Themen waren einzigartig. So referierte Dr. Dwight D. Damon, der große Pionier in der Kieferorthopädie zum Thema: Wissenschaftliche Beweislage zur Erklärung des Erfolgs von niedrigen Behandlungskräften in der Kieferorthopädie.

    Dr. Damon ist vor allem für seine Entwicklung des „Damon-Bracket-Systems“ bekannt, das passive, selbstligierende Bracket-System, das eine low-friction, low-force Behandlung ermöglicht. Also eine sanfte Behandlung mit möglichst geringen Kräften. Als dieses System vor 20 Jahren auf den Markt kam, hat es die Standards der Behandlungen, die Arbeitsabläufe und die Ergebnisse verändert. Das Damon-System hat die Kieferorthopädie weltweit revolutioniert.

    Dr. Alan Bagden beschrieb den einzigartigen Weg des Damon-Bracket-Systems. Noch vor 25 Jahren waren die Gedanken, eine kieferorthopädische Erwachsenenbehandlung durchzuführen, gänzlich unbekannt. Ein schwacher Zahnhalteapparat, langsame/unangemessene Zahnbewegungen, ungünstige Auswirkungen von traditionell angewendeten starken mechanischen Kräften, sowie andere Bedenken hielten die meisten Kieferorthopäden davon ab, diese Gruppe von Patienten zu behandeln. Zwar wurde es möglich, durch die Entwicklung der orthognathen Chirurgie mehr Patienten zu behandeln und so das fehlende unterstützende Wachstum chirurgisch zu kompensieren, jedoch sind auch chirurgische Korrekturen in ihren Möglichkeiten begrenzt. Immer öfter wurde der Ruf laut ... „Da muss es einen besseren Weg geben!“

    Die Einführung der selbstligierenden Damon-Kieferorthopädie ebnete erstmals den Weg für viele nicht-chirurgische Behandlungen von Erwachsenen. Zu verdanken ist dies den angewendeten geringen Kräften und der geringen Friktion im System.

    Eine rege Podiumsdiskussion mit Dr. D. Damon, Dr. Bagden, Dr. Menzel & Patrik Eriksson - Präsident vom Damon Hersteller Ormco - rundete am Samstag, dem 17. Oktober die gelungene Veranstaltung ab. Wieder einmal konnten die drei Kieferorthopäden aus Berlin viel dazu lernen und waren am Ende glücklich und gestärkt zugleich, dass sie sich vor zwanzig Jahren zu diesem besonderen Bracketsystem entschlossen hatten und nach wie vor auf dem richtigen Weg sind, ihren Patienten/Innen eine einzigartige Behandlungsmethode anbieten zu können.

    Bild v.l.n.r: Dr. Elizabeth Menzel, Dr. Alan Bagden, Dr. Dwight D. Damon, Dr. Leonie Weinsheimer-Harms, Patrik Eriksonn - Präsident Ormco, Dr. Ronald Harms, Dr. Dr. Gerd Weinsheimer.

    Foto: © Dr. Harms

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