Kiefergelenkbehandlung

    Kiefergelenksknacken, Kopfschmerzen, Migräne...

    Leiden Sie unter Kopfschmerzen im Bereich der Schläfe oder des Jochbeins ?
    Wachen Sie morgens mit Verspannungen im Bereich der Kaumuskeln, des Nackens und/oder des Rückens auf?
    Leiden Sie unter Knirsch- und Knackgeräuschen im Kiefergelenk?
    Leiden Sie unter Zahnschmerzen, obwohl die Zähne, das Zahnfleisch und der Kieferknochen nicht erkrankt sind ?
    Weist Ihre Zunge seitliche Eindrücke der Zahnreihen auf?
    Leiden Sie unter Ohrenschmerzen und Tinnitus?
    Leiden Sie unter vegetativen Erkrankungen, wie Schwindel und dauernde Müdigkeit?
    Haben Sie orthopädische Probleme, wie Bandscheibenvorfälle oder einen Beckenschiefstand?
    Das alles sind Symptome, die mit einer Kiefergelenkserkrankung einhergehen können.

    Unsere Aufgabe ist es, Fehler in Ihrem Kauorgan, die obige Krankheitsbilder verursachen können, aufzuspüren und zu eliminieren.

    Dazu sind genaue Kenntnisse der Verzahnung und der Bewegungsabläufe in dem Kauflächenrelief der Zähne notwendig, um diese Störkontakte zwischen den Zähnen aufzuspüren.

    Oftmals liefern diese Abnutzungserscheinungen an den Zähnen erste Hinweise, dass an diesen Stellen eine Überbeanspruchung stattfindet. Der Schmelz ist unsere härteste Substanz im menschlichen Körper und wenn sich diese harte Schmelzsubstanz durch falsch wirkende Kräfte abreibt, so kann man davon ausgehen, dass diese hohen Kräfte in der Regel auch negative Auswirkungen auf die weniger starken Strukturen des Kauorgans haben. Es kommt zu Muskelverhärtungen ,Verspannungen und in den Kiefergelenken zu Gelenkscheibenverschiebungen.

    Dieses ist alles ein sehr langsamer, schleichender Prozess, der sich über Jahre, ja Jahrzehnte hinziehen kann. Der Patient gewöhnt sich im Laufe der Zeit an die kleinen Verschlechterungen seiner Mundgesundheit. Solange das Bindgewebe in der Jugend noch stark und straff ist, kompensiert unser Körper diese falschen Bisse und die damit verbundenden Auswirkungen auf die Weichgewebe des Kauorgans.

    Kommt dann aber über Nacht ein stechender Schmerz im Ohrbereich hinzu, denkt immer noch keiner an die Kiefergelenke. In vielen Fällen kommt die Erstüberweisung der Patienten zu uns vom Hals- Nasen- Ohrenarzt, der in seinem Bereich keinen Befund zum Schmerz diagnostizieren konnte. Erst dann wird klar, dass der Schmerz von den Kiefergelenken kommen muss.

    Aufgrund unserer detaillierten Fehleranalyse entwickeln wir für Sie in den ersten Sitzungen ein Therapiekonzept, das in der Regel mit dem Entwurf einer Therapieschiene beginnt. Sie bekommen eine individuelle, im Kausimulator angefertigte Schiene, die Ihre Störkontakte in der Okklusion (Zusammenbiss und in der Bewegung) eliminiert.

    In der Regel können wir mit der Therapieschiene ca. 80 % unserer Schmerzpatienten helfen. Die Schiene entspannt die Muskulatur und die Kiefergelenke durch die Aufhebung der Störkontakte. Dadurch lösen sich die Verhärtungen in der Muskulatur. Oftmals werden wir bei unserer Therapie von Physiotherapeuten und Osteopathen unterstützt, die uns mithelfen, den richtigen Zusammenbiss und das Gleichgewicht der Kräfte im Kauorgan wieder neu einzustellen.

    Unsere Spezialsprechstunde

    Wenn die Fehlfunktion im Kausystem nicht erkannt wird, ist die Fähigkeit zur Kompensation irgendwann erschöpft. Die Patienten fangen an zu knirschen, bekommen Kiefergelenksschmerzen oder Knackgeräusche im Kiefergelenk. Spätestens jetzt sollte unsere Spezialsprechstunde aufgesucht werden, um der Krankheit zu begegnen.

    Sie erreichen uns unter +49 (0)30 609 709 170

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